PFG@Bremen-Marathon

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Fan zu sein ist richtig anstrengend! Am Sonntag um 6 Uhr aufstehen, 62,39 km vollbepackt mit Fan-Equipment mit dem Rad fahren, von Stelle zu Stelle hetzen, die Stimmbänder bis zum Äußersten strapazieren – das hält auch der besttrainierteste Fan auf Dauer nicht aus!
Aber ein voller Erfolg: zweimal im „Weser Kurier” abgebildet (Ausg. Mo. 25.9.06, S. 19 u. 22), und mit dem Dank vieler Läufer belohnt; eine tolle Werbung für die PFG, den TSV und Worpswede.
Bei km 2,5 auf dem Marktplatz beim Roland, als die Fotografin des „Syker Kreisblattes” vor mir hockte, um Bilder zu schießen, ein Japaner unbedingt trommeln wollte und der Domprobst herausgelaufen kam und reklamierte, dass es für den Gottesdienst zu laut sei, waren alle noch frisch drauf. Auch bei km 12,5 am Osterdeich tänzelten die Läufer noch und klatschten Hände ab. Das Bild wandelte sich dann bei km 25 am Bürgerpark, da wurde schon Anstrengung sichtbar. Bei km 33 an der Weserpromenade, bei stehender Hitze wie im Backofen, war vielen die Erschöpfung deutlich anzusehen, aber noch konnten wir oftmals ein Lächeln oder Handheben herausholen. Zuletzt aber, bei km 41,5 kurz vor dem Zieleinlauf, auf der Theodor-Heuss-Allee, wo wir die alleinige Fan-Gruppe waren, konnte man sehen, wieviel Kraft dieser Marathonlauf gekostet hat. Nur Gabriele, die ihren Mitläufer und Trainingspartner Martin Kück aus Hambergen abgehängt hatte, war noch recht locker drauf. Herumgesprochen hatte sich mittlerweile, dass wir Harry suchten („Harry, wo bleibst Du denn?!”) und mancher erkundigte sich später, ob wir ihn denn gefunden hätten.
Nachdem wir unsere Läufer/innen vor der Stadthalle beglückwünscht hatten, wurde es höchste Zeit, Entspannung im Schatten der Bäume des Haus am Walde zu suchen.
Auf dem Rückweg fand – wie geplant – die Abschlußbesprechung auf der Terrasse unseres Stammlokals „Hein Heuer’s Laufbuchse” statt.
Besonders schön fanden wir – und andere, die ebenfalls mit dem Rad unterwegs waren – die autofreien Straßen in den abgesperrten Bereichen. Die Polizei ließ uns gewähren, ist doch klar bei Fans im Einsatz.
Selbstverständlich haben wir, wie schon Klaus Hermanns in seinem Kommentar schreibt, einen Preis verdient! Hat uns denn niemand entdeckt!? Dann werden wir wohl beim nächsten Mal mit noch größerer Trommel anrücken! (Matthias Lindner 26.9.06)

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