Schöne Aussicht weg
Vorbei mit der schönen Aussicht auf den Weyerberg, die wir bei unserem Mittwochs-Lauf vom „Hasenmoor“ aus genießen konnten. Stattdessen sieht man den Berg vor Pfählen nicht mehr. Soll Worpswede eingezäunt werden? Dann fehlt nur noch der Maschendraht. Oder handelt es sich gar um ein Kunstobjekt? Irgendwie fremd stehen die vielen Pfähle in der Landschaft, und ziemlich dicht, es sah schon nach einer Hecke aus. Ein Baumschulmensch hat gesagt, dass eine Birke mind. fünf Meter Umkreis für die eigene Versorgung braucht. Aber das gilt hier anscheinend nicht. Hoffentlich werden die Wurzeln nicht unter die Strassendecke wachsen, sondern brav in Richtung Feld. Nun stand gerade heute in der Zeitung, dass nur jeder zweite Baum gepflanzt wird. Was wird dann aus den vielen frei bleibenden Pfählen? Jetzt zu Weihnachten könnte man die doch schön mit stimmungsvollen Lichterdekos behängen. Insgesamt gesehen, eine gelungene, und noch dazu von einer auswärtigen Firma preiswert ausgeführte Aktion. Aber irgendwo müssen die Bäume schließlich hin. Kommentare erwünscht! (Matthias Lindner, 17./18.11.07)
17. November 2007 um 22:02
Vorsicht, nicht das das Krefelder Modell Pate steht. Erst kommen die Pfähle, dann die roten Lichter, dann die Gelben, dann die Grünen und schon stehen an jeder Ecke Ampeln. Gruß, Günter.
19. November 2007 um 17:43
Diese völlig überflüssige Pflanzaktion ist wieder einmal ein Paradebeispiel für Zwangsbeglückung durch Naturschutzbehörden. Das diese Umsetzung, offensichtlich ungeprüft, durch die Worpsweder Verwaltung so mitgetragen wurde, ist schon mehr als unglücklich. Gegen eine lockere Bepflanzung ist nichts einzuwenden, aber Absurdistan lässt grüßen. Ich glaube, dass da noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.
Gruß Hubert
22. November 2007 um 09:46
mal sehen was da im nächsten jahr bei heraus kommt ,nächtliche rodungsaktion wäre docwas?! alles gute ,bin dann jetzt wieder auf see, aloha he ! günther hagedorn