Eins-zwei-drei-vier

[inspic=1182,left,fullscreen,120]Ein Läufer wie er im Buche steht. Dieser junggebliebene Mann, der hier in typischer Haltung an der Hammebrücke lehnt. Er läuft so bewunderswert locker und leicht, wirft die Füße so hoch nach hinten, dass man den Eindruck hat, dies bedarf keiner Anstrengung sondern geschieht aus reiner Freude. Nie unwirsch, immer freundlich, bescheiden und zurückhaltend. Man muß schon nachfragen, um seine Pläne zu erfahren. Da ist man überrascht, denn zwei volle Marathons pro Jahr stehen mindestens auf dem Plan, dazu ein paar halbe und – naja – die samstäglichen 15-km Brücken-Runden sind sowieso nix besonderes. Da schüttelt er noch so manch Jüngeren ab.
Sportlich war er schon immer. Vor über 30 Jahren hat er mit dem Laufen angefangen, radgefahren ist er abends, nach dem anstrengen Job zum Ausgleich für die Geistesarbeit. Aber die richtige Laufleidenschaft hat ihn erst später gepackt. New York, Berlin, Hamburg, Bremen, Freiburg – viele Finisher-T-Shirts hat er schon eingesammelt. Zu „Warum laufen?“ hier sein Kommentar.
Dieses Geburtsdatum kann man sich wirklich gut merken. Er ist jetzt in die M75 aufgestiegen. Eine Altersklasse, in der nur wenige Läufer zu finden sind. Da mischt er oftmals ganz vorn mit. Unser lieber Lauffreund Klaus. Herzlichen Glückwunsch! Keep on running!
(Matthias Lindner, eins-zwei-null-acht)

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