2. Trail Relay in Schwanewede (3.11.13)

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Der Tümpel bei Kilometer eins hatte einige tiefe, rutschige Stellen, die manchem, der zu ungestüm hineinlief, zum Verhängnis wurden.

Sven Mahler (2008) von der SG Finne Billroda bevorzugte die Rolltechnik, um schnell unter den Gittern durchzukommen. Die erste Runde schaffte er in 45:28 Min. und kam damit auf Platz 6 der Einzelwertung. Das reichte ihm nicht, er hängte noch drei Runden an!

Hier springt Mark Schütte (2030) kraftvoll über die Absperrgitter. In 44:12 Min. bewältigte er die erste 8,7 km Runde, Platz 4 der Einzelwertung. Aber auch er machte – wie Sven Mahler (2208, hinten) den kompletten Trail-Run mit vier Runden voll.

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Mit dem Wetter hatten die Trail-Runner vom Katzenbuckel enormes Glück! Inmitten einer Serie von Regentagen dieser schöne Herbstsonntag mit 10°C Temperatur und Sonnenstrahlen. Die kräftigen Windböen wurden vom Wald ausgebremst. Das Wasser im Tümpel wurde auf erfrischende 9°C geschätzt – na ja, klar und sauber war’s nicht, aber wer will das bei einem solchen Lauf denn schon.

Die Bundeswehr, die im verg. Jahr auf dem Panzerübungsgelände in Schwanewede den Schirmherrn stellte und mit einigen Mannschaften dabei war, stellte sich diesmal quer. Die Benutzung der Panzerstrasse als Zufahrt und Parkraum blieb untersagt, 2 Feldjäger waren an der Übergangsstelle postiert. Gelungene Anti-Werbung!

Die Hindernisse ließen aufgrund der vollmundigen, englischen Bezeichnungen etwas mehr erwarten. Strohballen, Tümpel und Wassergraben, die Baumstämme und der Final Tower waren die Highlights. Mit Rücksicht auf die realtiv geringen Teilnehmerzahl lässt eine 8,7 km Strecke in dem weitläufigen Gelände unter kosten- und geländebedingten Einschränkungen nicht viel mehr zu. Allein schon das gesamte Equipment für den Start- und Zielbereich, incl. Zeitnahme, Zelten, Stromerzeugung usw. mitten in den Wald zu schaffen, ist schon ein erheblicher logistischer Aufwand. Man muss dem Veranstalter zugute halten, dass er hier persönlich mit vollem Einsatz dabei war und das Beste daraus gemacht hat.

Allerdings wurde die Streckensicherung von mehreren Teilnehmern als ungenügend eingestuft. Es gab einige heftige Proteste. Nicht ganz unberechtigt, bei dem unübesichtlichen Gelände mit vielen Wegkreuzungen wären unbedingt weitere Streckenposten nötig. Zwar verständlich, dass der Aufwand in Grenzen gehalten werden soll, nach der ersten Runde waren nur noch rund 50 Staffelläufer/innen unterwegs. Dennoch muss die Laufstrecke klar gekennzeichnet sein. Man merkte, dass hier einiges mit der heißen Nadel gestrickt war. Es bleibt viel Raum für Verbesserungen, falls diese Strecke beibehalten werden sollte.

Nur wenige Zuschauer an der Strecke. Einige neugierige LG-Nordler, die sonst in der ersten Startreihe zu sehen sind, sondierten erstmal die Lage. Da waren die Löwen, nämlich die Uni-Triathlöwen schon mutiger, sie zeigten sich in roten T-Shirts mit Aufschrift LÖWE. Sehr schön! Und natürlich unser Seemann, passionierter Hügelwetzer und Volkstriathlet, war kurzentschlossen dabei, um das mal auszuprobieren. Ganz schön anstengend wie er später zugab, mit Muskelkater an einige Stellen. Für den bundeswehrgestählten Commander, der seine nächstjährige Teilnahme ankündigte, sollte es nun wirklich kein Problem sein.

Auffallend viele Frauen auf der Strecke, das sollte man extra hervorheben. Nicht nur die X-tremen. Auch die Racebooker, eine Laufgemeinschaft, die sich über Facebook zusammengefunden hat, sowie eine Reihe Firmenmannschaften. Insgesamt gesehen, war es eine gelungene Laufveranstaltung. Die Teilnehmer/innen waren angestrengt und hatten ihren Spaß.

Der Staatsforst mit dem Namen Schmitz Kiefern, ist ein wunderschönes, weitläufiges Natur-Erholungsgebiet mit abwechslungsreichem Mischwald, breiten Schneisen, aber auch schmalen Waldwegen unter hohen Baumkronen. Ein außdergewöhnlich schönes Lauf- und Wanderterrain, das bestimmt einen extra Besuch wert ist. Übrigens, das dürfte vielleicht die auswärtigen Leser interessieren, hier im Flachland werden sogar die 30 Meter „Berge“ benannt: wie z.B. der Sprenge-Berg 33 Meter! Da ist der Worpsweder Weyerberg mit 56 Metern Höhe schon eine herausragende Größe.

Da ich unterwegs festgestellt habe, dass kaum jemand den Worpsweder Vorfrühlings-Crosslauf kennt, möchte ich es hier erwähnen: Der 40. Worpsweder Vorfrühlings-Crosslauf findet am Sonntag, den 23. Februar 2014 statt. Hier im Blog gibts einige Infos dazu.

So, nun lasst gern Eure Kommentare los!

(Matthias Lindner 04.11.13)

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