Lauffreund aus Damaskus – تشغيل صديق من دمشق

Irgenwann sind wir mal hin zu der Gruppe Männer, die vor der Worpsweder Jugendherberge saß, um zu fragen, ob nicht jemand eine Runde mitlaufen wolle. Günther H., zuständig für internationale Beziehungen, vermittelte dann einen Termin für den nächsten Mittwoch. Tatsächlich stand dann einer bereit, ein freundlich lächelnder, großer Mann, den wir auf die angestammte Mittwochsrunde mitnahmen und nach ca. 7 km wieder ablieferten. Mangels Arabischkenntnissen unserseits und Deutsch andererseits gestaltete sich die Kennenlernphase etwas schwierig. aber paar Brocken Englisch sowie Hände und Gesten reichten für das Nötigste.
Inzwischen ist Abdulrahman fünfmal mitgelaufen. Als er uns die Bilder seiner Kinder auf dem Handy zeigte, wussten wir, das Eis ist gebrochen. Ein Sportlehrer aus Damaskus, ausgebombt, geflüchtet, erstmal hier in der Jugendherberge im 6-Bettzimmer mit Doppelstockbetten untergebracht, bis in Bremen Unterkünfte fertiggestellt sind.

Bis Sonntag ist die Unterkunft hier gebucht, dann gehts nach Bremen. Wohin genau wissen nichtmal die Betreuer von der AWO. Heute war es ein Abschiedslauf, mit Fahrradbegleitung vom Commander, bei herrlichem Wetter, zuletzt noch über den Wasserberg und die Bergstraße. Tolle Sache! Zum Zeichen der Freundschaft gab es ein von Sport-Ziel gestiftetes Marathon-T-Shirt. Dieses dankbare Lächeln nach jedem Lauf sagt soviel, da braucht man keine Übersetzung. Wir haben versprochen, in Kontakt zu bleiben. وعدنا للبقاء على اتصال

Günther, Rüdiger, Abdulrahman und Matthias (v.links) (06.05.2015)

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