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Ja sind denn heute nur Holländer unterwegs!?
Roparun 2013 Hamburg – Rotterdam, Doorkomst Wörpendorff

Veröffentlicht am 22. Mai 2013 / 27. Mai 2013 (Laufberichte, Laufveranstaltungen)

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Wer am Pfingstsamstag Abend (18.5.) die Wörpedorfer Straße entlangschaute, konnte wirklich meinen, es wären nur Holländer unterwegs. In fast jeder Hofeinfahrt ein Kleinbus mit gelben Kennzeichen. Dazu auf dem Fahrradweg viele Gruppen aus Radfahrern mit rotblinkenden Leuchtwesten und Läufern dazwischen. Bis weit nach Mitternacht war die Gegend rund um den Wörpedorfer Kreisel fest in holländischer Hand. Auf den Parkplätzen standen etliche Kleinbusse und Wohnmobile.

Das war der „Doorkomst“ des Roparuns 2013: 93 Teams waren ab 13 Uhr in Hamburg gestartet, sie waren unterwegs nach Rotterdam, wo sie am Pfingstmontag ab 13 Uhr eintrafen. 566 Kilometer Strecke waren zu bewältigen, hier in Grasberg „Wörpendorff“ war der Checkpoint 3 bei 100 km eingerichtet.

Die Startzeit richtet sich nach der Geschwindigkeit, zuerst starten die langsameren (11 km/h) zuletzt die schnellen (16 km/h). Es ist so berechnet, dass die insg. 350 Teams aus Hamburg und Paris am Pfingstmontag gemeinsam zwischen 11 – 18 Uhr in Rotterdam einstreffen. Die jeweiligen Zeiten und Standorte der Teams lassen sich in Tracking-Listen im Internet verfolgen. Hier von Graberg aus – dem Checkpoint 3 – wurden die Durchgangszeiten direkt online übermittelt.

In Holland wird der Roparun in immer mehr Gemeinden entlang der Strecke wie ein Volksfest gefeiert. Die Straßen und Häuser werden geschmückt, viele Menschen stehen an den Straßen. Ähnlich wie in Wilstedt bei Nacht. Die Teilnehmer wählen die Roparunnerstadt des Jahres. Sie erhält 50.000 Euro Preisgeld. Dieses Geld kann für eines der Roparun-Projekte bestimmt werden. Der zweite Preisträger erhält 25.000 Euro, der dritte 12.500 Euro. Im Jahre 2012 hat die „Doorkomststad“ Almelo zusammen Zele in Belgien den 1. Preis erhalten. In Almelo gibt es extra ein „Doorkomstcomité“ das sich um alle Aktivitäten kümmert. Wie ein solcher „Doorkomst“ aussieht, zeigt dieses Video (Link zu YouTube).

Jedes Team besteht aus durchschnitlich 25 Personen. Davon sind 8 Läufer (Loper), von denen jeder rund 70 km in den 48 Stden. laufen muss, 4 Fahrradbegleiter (Fietser) die jeweils zu zweit je 280 km fahren, 4 Fahrer für das Begleitfahrzeug, 1-2 Masseure, 1 Teamleiter (Teamcaptain) und 6-8 Versorger. Vor allem die Logistik muss gut durchdacht und trainiert sein. 4 Läufer und 2 Radbegleiter sind jweils 4 Stunden im Einsatz, dazu 2 Fahrer. Der Wechsel erfolgt unterschiedlich, bei den Läufern z.T. schon nach 1.1/2 oder bei 5 Kilometern, bei den Fahrradfahrern nach je 50 km. Danach haben diese 4 Stunden Ruhezeit für Essen, Schlafen usw. Mehr als 2 Stunden zum Schlafen kämen sie nicht, hieß es. Für Verpflegung müssen die Teams selbst sorgen. Rund ein Jahr Vorbereitungszeit, so wurde gesagt, müsste ein Team für die Vorbereitung rechnen.

Die Fahradradfahrer haben ein Navi sowie eine Routenbeschreibung dabei. Außerdem sind sie gut beleuchtet, haben Stirnlampen und die in Holland für Radfahrer vorgeschriebenen Warnwesten mit blinkenden roten Lämpchen. Ab Grasberg musste wegen der Baustelle in Lilienthal ein Umleitung über den Wiesendamm – Timmersloher Str. nach Borgfeld gelaufen werden.

Die Organisation (die „Organisatie“) scheint nahezu perfekt zu sein. Am Samstag Nachmittag stellte eine Truppe die Zelte für das Team des Kontrollpunktes auf, lieferte die Ausrüstung wie Sitzbänke, Ruheliegen und Generatoren sowie Verpflegung an. „Wir bringen alles selbst mit und hinterlassen keinen Abfall“, hieß es. Dixiklos waren natürlich vorhanden, die stehen auch alle 25 km an der Strecke.

Leider wurde der diesjährige Roparun durch einen tragischen Unfall überschattet: Ein 49-jähriger Motorradfahrer kam bei der Anreise 30 km vor Hamburg unverschuldet ums Leben.

Als einziges deutsches Team war das Norder Energie team (108) dabei. Die Sportler vom SV Norden bewältigten die 566,6 km Strecke in 48:49:45 Stden. (11,6 km/Std. bzw. knapp 5er Schnitt). Sie waren sogar etwas schneller als geplant. Ich habe sie an der L133 kurz vor Ostertimke fotografiert.
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So herzlich, freundlich und begeistert wie sich die Holländer hier gezeigt haben, habe ich selten Läufer erlebt.

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Hier die Läuferin vom Team 136 „Daar lopen we voor“ mit Fahrradbegleiterin an der L133 zwischen Kirch- und Ostertimke.

Im nächsten Jahr zu Pfingsten 2014 sollte man den Roparunnern, die am Samstag, d. 7. Juni 2014 in Hamburg starten, auch mal einen herzliches „Doorkomst“ in Grasberg bereiten.
 
www.roparun.nl. (Alle Infos, auch Videos/Fotos 2013)

Roparun-Flyer-2013  (PDF)

(Matthias Lindner 20.05.13)

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Roparun 2013 Hamburg – Rotterdam, Doorkomst Wörpendorff

  

Roparun 2013 – Hamburg – Rotterdam

Veröffentlicht am 16. Mai 2013 / 6. April 2014 (Laufveranstaltungen)

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Der Roparun ist ein Nonstop-Staffellauf von Paris und Hamburg nach Rotterdam, bei dem die teilnehmenden Teams durch ihre sportliche Leistung Geld für krebskranke Menschen sammeln. Die Laufstrecke beträgt ungefähr 520 Kilometer aus Paris und 560 Kilometer aus Hamburg. Der Lauf wird auch „Abenteuer fürs Leben“ genannt. Dies geht übrigens auch aus dem Motto hervor, das seit Jahren heißt: „Den Tagen Leben zufügen, wenn dem Leben häufig keine Tage mehr zugefügt werden können“.

Ein Roparunteam besteht aus maximal acht Läufern, die alle durchschnittlich ca. 65 Kilometer laufen bzw. mehr als 1.1/2 Marathons. Darüber hinaus besteht ein Team aus mindestens zwei Fahrradfahrern und weiteren Begleitpersonen wie Fahrer, Betreuer usw., durchschnittlich 25 Personen.
Das schnellste Team 2012 lief die ca. 520 km von Paris nach Rotterdam in 31.1/2 Stunden. Die Strecke von Hamburg nach Rotterdam kam 2012 dazu. Insgesamt starten 350 Teams, davon 100 aus Hamburg. Zumindest ein deutsches Team ist dabei, das „Norder Energie Team“ (Start-Nr. 108) vom Norder Turnverein.
Seit dem Start des Roparuns im Jahr 1992 konnten bereits mehr als 51 Millionen Euro „erlaufen“ werden. Während des Roparuns 2012 wurde ein Betrag von 5,5 Millionen Euro gesammelt.

Der Start zum Roparun 2013 ab Hamburg erfolgt am Samstag 18.5.13 ab 13 Uhr auf dem Heiligengeistfeld. Die Strecke verläuft u.a. durch Harburg-Hollenstedt-Zeven-Kirchtimke-Tarmstedt- (L133) -Grasberg-Lilienthal weiter nach Bremen-Delmenhorst-Friesoythe Richtung Niederlande.
Hier in Grasberg – bei km 100 – Kontrollpunkt ist auf dem Parkplatz neben dem Wörpedorfer Schützenhof – werden die Teams, d.h. 100 Läufer, 200 Fahradbegleiter sowie Teambusse ab Samstag abend (18.5.) 19 Uhr bis Sonntag früh 6 Uhr durchkommen. Ganz bestimmt würden sich die Teilnehmer über viele Zuschauer und begeisterten Applaus freuen.

Strecken- und Zeitpläne sowie alle Infos sind im Netz unter www.roparun.nl zu finden.

2013-Roparun-Flyer (PDF)

„Tausende unterwegs für Krebskranke“ (Link zum Bericht in der „Wümme-Zeitung“ v. 6.5.13)

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15. Bremerhavener Seemeile 2013

Veröffentlicht am 15. Mai 2013 / 6. April 2014 (Laufberichte)

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Die Bremerhavener Seemeile ist unterschiedlich lang. 6 Seemeilen waren in diesem Jahr 9,6 Kilometer. Sagten die mit der schwarzen 610er von Garmin, die mit dem Touchscreen. Einer mit der 310XT, das ist die orange, auf der auch ältere Läufer noch die Zahlen lesen können, meinte 9,7 Kilometer. Am Start, der diesmal ziemlich weit oben Richtung Radarturm stattfand, wurde mal wieder heftig debattiert, wie lang denn eine Seemeile nun wirklich sei. Die Spanne reichte von 1,6 bis 1,8-und-nochwas-Kilometer. Harald, der 78-jährige, der schon überall auf der Welt gelaufen ist und früher im Hafen gearbeitet hat, wusste es natürlich genau: 1852 Meter. Nun werden in Bremerhaven nicht etwa Landmeilen gerechnet, was ja die Streckenlänge erkären könnte. Nein, es hängt mit den vielen Baustellen zusammen, die jedes Jahr eine andere Umleitung erfordern, bis endlich mal alles rund um die Havenwelten mit Klimahaus und Dubai-Hotel fertig ist.

Von den diesjährigen Zeiten müssen sowieso ca. 4 Minuten abgezogen werden. Solange mussten 250 Läufer vor der Schleuse am alten Leuchtturm warten, weil der Schleusenwärter sich entschlossen hatte, gerade um die Zeit paar Minuten nach dem Start um 11 Uhr, in aller Seelenruhe zwei Sportboote durchzuschleusen. Das wäre das Bild des Tages gewesen, dieser Läuferpulk auf der Brücke. Vielleicht hat jemand ein Handy-Foto gemacht?

Es geht maritim zu bei der Seemeile. Kein Startschuss, stattdessen wird mit dem Nebelhorn angetutet.
Dann geht’s Richtung Norden, erst am Mediterraneo, dem „Dubai“-Hotel und den Tiergrotten vorbei. Über die Schleuse am etwas schief anmutenden Leuchtturm, dann direkt an der Wasserkante entlang in frischer Seeluft, die nach Tang und Meer und Urlaub riecht, bis zum Wendepunkt kurz vor der Kaiserschleuse. Ein wenig hinauf und oben auf dem Deich mit etwas Rückenwind zurück, an der Hafenmole entlang zu den „Havenwelten“ vorbei zum Schiffahrtsmuseum.

Das Wetter zeigte sich läuferfreundlich mit Temperaturen um 10-12°C. Während des Laufes war es sonnig, aber nicht zu heiß, dazu wehte eine leichte, kühlende Brise. Später wurde es wechselhaft mit zeitweise leichtem Regen, kühl und ungemütlich, so dass die Teilnehmer bald vom Platz verschwanden.

Zusammen mit seinem eingespielten Team sorgte Bernd Koppe, der Organisator und Chef der Leichtathletikabteilung des OSC Bremerhaven, wieder einmal für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Für den Schleusenwärter kann er schließlich nichts. Über die große Beteiligung von Schülern und Kindern dürfte er sich gefreut haben. Bei den Hauptläufen wäre noch Platz für weitere 100 Teilnehmer. Die Seemeile ist noch ein echter Volkslauf für alle.

Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr) kam zum ersten Mal und nahm gleich – wie nicht anders zu erwarten von einen Bremen-Marathon-Sieger – den Titel mit, er lief die 12sm (ca. 19.5. km) locker in 1:14:57. Janina Heyn (ATS Buntentor) war über 12 sm in 1:28:51 bei den Frauen vorn.

—Die Familie Compaore—
Aus Brake kommen sie, die Compaores. Eine echte Läuferfamilie. „Papa ist eine lahme Ente“, meinten die beiden Mädchen, Talina und Maya, die schon eine viertel bzw. halbe Seemeile hinter sich hatten. Moussa, der Papa, in seinem farbenfrohen Dress, war 3 Seemeilen gelaufen. Aber Inga Compaore (736), die Mama, legte die längste Strecke zurück, 12 Seemeilen – so um die 20 Kilometer – in 1:57:04 Stden. Eigentlich sollte es ja geheim bleiben: Wir haben den Zieleinlauf wiederholt, mit Superlächeln für ein schönes Foto.

Ergebnislisten und Infos zu anderen Veranstaltungen: bremerhaven-lauf.de
Pressebericht Nordsee-Zeitung: Seemeile_2013 (PDF)

Teilnehmerzahlen: Schüler/Kinder 1/4 sm – 85 | 1/2 sm – 154 = 239
Hauptläufe: 3 sm – 104 | 6 sm – 87 | 12 sm – 53 = 244 | insges. 483 Teilnehmer.

(Matthias Lindner 17.05.13)

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1. Mai — Anbaden!

Veröffentlicht am 2. Mai 2013 / 4. Mai 2013 (Allgemeines & Diverses)

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Da muss man doch unseren Läuferinnen, die am 1. Mai 2013 voll die Härte zeigten und bei 10 Grad Wassertemperatur in die Hamme stiegen, mal ein besonderes Kompliment machen. Nach einem 8-10 km Aufwärmlauf bei herrlichem Wetter waren sie trotz der morgendlichen 1,8 Grad wild entschlossen, ihr Vorhaben wahr zu machen. Zumindest bis zu den Oberschenkeln wurde eingetaucht, auch wenn das kalte Wasser nach einer Weile ganz schön kniff und schmerzte. Eine besonders Abgehärtete brachte es tatsächlich fertig, eine kleine Runde zu schwimmen. Zur Belohnung gab es später heißen Tee und Gebäck bei einer kleinen Plauderrunde in der Sonne. Später noch ein interessantes Gespräch mit den Ruderern vom WS Wildeshausen, die auf ihrem Weg nach Viehspecken hier einen Zwischenstopp einlegten.
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Gefühlte Leichtigkeit

Veröffentlicht am 1. Mai 2013 / 2. Mai 2013 (Warum laufen?)

Er fühlte sich jung und fit an diesem Mittwochmorgen im März. Die Straße war abschüssig, so konnte er ohne Anstrengung beschleunigen. Die Beine waren gut, nichts tat weh. Bestimmt hätte er an diesem Tag nochmal eine vierziger Zeit geschafft. Ja, einfach endlos weiterlaufen!
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28. Haspa Hamburg Marathon 2013

Veröffentlicht am 22. April 2013 / 4. Mai 2013 (Laufberichte)

Begleiter – nein, Supporter für einen Marathon-Debütanten zu sein, ist eine anstrengende, verantwortungsvolle Aufgabe. Nur für geduldige, einfühlsame, nervenstarke Typen geeignet.
Die Laufstrecke sowie U- und S-Bahnpläne studieren, Durchlaufzeiten berechnen, Treffpunkte vereinbaren, das sollte man schon zu Hause akribisch vorbereiten. Am Abend voher nochmal die Checkliste durchgehen, Getränkeflaschen und spezielle Riegel, Schwamm und was der Läufer sonst noch unterwegs brauchen könnte, griffbereit einpacken.

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) bietet für 10,40 Euro eine 5-Personen-Gruppenkarte an, ausreichend für die kleine Supporter-Gruppe, sogar eine Elbe-Rundfahrt mit der 62er Fähre bis Finkenwerder ist drin. Für Läufer gilt die Start-Nr. als Fahrkarte für die An- und Abreise. Wenn man seinen Läufer bei Kilometer 13, 26 und 39 treffen will, hat man ganz schön zu rennen.

Am Tag vor dem Lauf holt man die Startunterlagen ab und besucht bei dieser Gelegenheit, weil man da sowieso durchgehen muss, die sog. „Marathonmesse“. Dort gibt es alles, was das Herz des Läufers begehrt. Schuhe, Bekleidung und natürlich PowerGels, Energizer und die „Performance für lang anhaltende Energie“. Mit Refresher, so erklärte die junge Dame an einem Stand, fängt man an. Das ist sozusagen die Einstiegsdroge.

Sehr interessant sind diese KT-Tapes (Kinesio Tapes), die man sich auf diverse Körperteile klebt. Sie können u.a. „die Regeneration verletzter oder müder Muskeln und Gelenke beschleunigen“, so verspricht der Anbieter. Je 20 Stück Packung für 28,90 Euro, in Farben winner green, blazing orange oder laser blue. Damit könnte ich meine Lauffreunde am Samstag bestimmt mächtig beeindrucken.
Statt der Kompressionsstrümpfe in Leuchtfarben kommen jetzt individuell bedruckbare Beinlinge in Mode.

Am Tag des Rennens ist früh Aufstehen angesagt. Wetter ist super. Raus an die Strecke. Um 9.20 Uhr unter der U-Bahn bei den Landungsbrücken sind erst Wenige da. Man kann sich den besten Standplatz aussuchen, Sonne im Rücken, fein. Gegen 9.30 Uhr steigt die Spannung, es kommen mehr und mehr Zuschauer.

 
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Zuerst kamen die Handbiker. Der 36-jährige Vico Merklein (SNr.501) bewältigte die 42,195 km in 1:06 Stunden, das ist Rennradtempo, knapp 40 km/h. Viele der 62 Handbiker, darunter 3 Frauen, erreichen mit ihren Rennbikes Zeiten von 1:10 bis 1:20, einige 2:00 – 2:30 Stden und mehr. Das Handbike wird allein durch die Arme angetrieben. Das Vorderrad ist das Antriebsrad
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… dann die kenianischen Elite-Läufer. Hier nach ca. 37 Min bei Kilometer 12,4. Sie laufen knapp 3er Schnitt, d.h. 20 km/h. Eliud Kipchoge – in hellblau – stellt mit 2:05:30 Stden. einen neuen Streckenrekord auf. Yator (rechts) wird Siebenter in 2:13:42. Sechs Tempomacher sind dabei. Vier Polizisten auf Fahrrädern. Dazu Begleitfahrzeuge und Moto-Kameras. Oben der Hubschrauber. Ziemlich eindrucksvoll. Ist halt live, nicht Fernsehen.
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… dann die ersten 3 Frauen, eingerahmt von Pacemakern, mit großer Eskorte
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… dann dieses Meer von Läufern
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darunter auch Thomas (MaraThomi) und Arne, auf die wir gewartet hatten.

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—Es sind einige 1280 Pixel breite Bilder dabei—diese mit Taste „x“ schließen—

Weitere ca. 120 Bilder HIER

Ist eben doch nicht so easy mit dem Marathon. Die erfahrenen Läufer wissen das. Kann immer etwas Unerwartetes dazwischenkommen. Kurz vorher eine kleine Erkältung einfangen – schon steht die Teilnahme auf der Kippe – monatelange Vorbereitung vergebens! Deshalb gilt, was unser lieber Werner uns beigebracht hat: Hauptsache ankommen!

Teilnehmerzahlen Marathon Hamburg 2013 lt. Ergebnislisten:
Männer 9.002 | Frauen 2.439 (21%) = 11.441 | Staffeln 1.381 (x4)| Handbiker/Rollis 64

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Terror beim Boston Marathon

Veröffentlicht am 16. April 2013 / 18. Mai 2013 (Allgemeines & Diverses)

[inspic=4927,left,fullscreen,]Terror at the Boston Marathon – Bildstrecke bei boston.com „The Big Picture“

„27.000 Menschen treten beim Boston-Marathon an, es ist ein friedliches Sportfest – bis zwei Bomben explodieren“ (Zitat aus sueddeutsche.de)

Ein trauriger Tag für alle Läufer!

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1. Vegesacker Fahrschullauf 2013

Veröffentlicht am 14. April 2013 / 16. April 2013 (Laufberichte)

[inspic=4836,left,fullscreen,700]Bild zum Vergrößern /bessere Qualität anklicken! —Weitere Bilder HIER!

Der Vegesacker Citylauf ist bekanntlich eine Hausveranstaltung der LG Bremen-Nord. Teilnahme ist Pflicht und die Siege werden möglichst in den eigenen Reihen gehalten. Rot ist die vorherrschende Trikotfarbe, wobei die leistungsstarke Konkurrenz vom ATS Buntentor diese ebenfalls Farbe trägt. In diesem Jahr kam eine frische, hellgrüne Farbe dazu: Kernicke’s Jungs und ihre Prinzessin in pink traten zum 1. Fahrschullauf an. Sie schlugen sich wacker, alle kamen durch, einige sind sogar vorn in den Ergebnislisten zu finden. Auch wenn die Erinnerung an dieses tolle Gruppenerlebnis bei dem einen oder anderen mit etwas Muskelkater verbunden sein wird, werden sie hoffentlich beim nächsten Mal wieder dabeisein.

Die Worpswederin Katrin Zimmermann (W30, LG Bremen-Nord) holte sich in Abwesenheit ernsthafter Konkurrenz in dieser Leistungsklasse ungefährdet den Sieg auf der 10 km Strecke in 41:22 Minuten. Ihre Vereinskollegin Anja Bahr (W45) kam 3 Minuten später ins Ziel.

Der TV Lilienthal war mit 9 Läufer|innen vertreten, die durchweg gute Leistungen zeigten. Janis Mörk (MJu20, TV Lilienthal) lief auf der 5 km Strecke in 17:29 Min. auf den 2. Platz, er musste nur dem gleichaltrigen Dominic Diekmann (LG Bremen-Nord) den Vortritt lassen, wurde aber dicht verfolgt von Kim Jonah Bunjes (MJu18, LAV Bokel), 17:40 Min..

Teilnehmerzahlen: Kurzstrecke 2,5 km: 47M/28W – 75 | Mittelstrecke 5 km: 42M/25W – 67, Langstrecke 10 km: 85M/20W – 105 = Gesamt 174M (70%) /73W (30%) = 247 (+ 11 Bambini)

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Der lange Weg zum Marathon

Veröffentlicht am 9. April 2013 (Allgemeines & Diverses)

[inspic=4833,left,fullscreen,700]Bild zum Vergrößern anklicken!
 
Wie heißt es so schön: „Der Weg ist das Ziel!“
In anderthalb Wochen ist es soweit: Hamburg-Marathon am 21.4.2013.
Die für einen Frühjahrs-Marathon Trainierenden hatten es in diesem Jahr nicht leicht: Schnee, Kälte, beißender Ostwind. Training in den Abendstunden bei Dunkelheit, lange Läufe an den Wochenenden. Viel Zeiteinsatz. Das ist der lange Weg zum Marathon.

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28. Vegesacker Citylauf 2013

Veröffentlicht am 9. April 2013 (Laufveranstaltungen)

Endlich kommt der Frühling … meint der Fittie-Gründer und ehemalige 1. Vors. der LG Bremen-Nord, Wilhelm H. Brand in seiner Einladung zum 28. Vegesacker Citylauf am Samstag, den 13. April 2013 ab 16.30 Uhr. „Bei ansteigenden Temperaturen darf erstmals in diesem Jahr davon ausgegangen werden, daß man bei angenehmen Temperaturen am Weserstrom entlangrennen kann“ schreibt er, „Vegesack selber wird sich in sein schönstes Frühlingsbild kleiden. Einzig was fehlt, bist derzeit noch Du selber.
Also gib Dir einen Ruck und laufe mit.“
[inspic=4309,left,fullscreen,160]Einer der das schon lange beherzigt hat, ist der Fahrlehrer Matthias Kernicke aus Bremen-Blumenthal. Er hat es nämlich geschafft, 20 ehemalige Fahrschüler zu motivieren, beim diesjährigen Vegesacker Citylauf mitzumachen. Lt. Meldeliste vom 9.4.13 werden insg. 22 Teilnehmer in grünem „fahrschule-kernicke.eu“-T-Shirt dabeisein. Bißchen Schleichwerbung muss sein – ja, ich finde es einfach großartig, wie ein leidenschaftlicher Läufer seine Begeisterung an junge Leute weitergibt.
Desweiteren wird voraussichtlich auch die schnellste Worpsweder Läuferin Katrin Zimmermann (LG Bremen-Nord) am Start sein.
So wie es der Wettervorhersage nach aussieht, könnte der Wunsch des Veranstalters nach etwas frühlingshaften Temperaturen in Erfüllung gehen. Wir alle hoffen das sehr – wir haben genug gefroren!

Bilder vom 27. Vegesacker Citylauf 2012 gibt’s hier!

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