Seaportcityrunner beim Silbersee-Triathlon 2010

Der Seaportcityrunner hatte es beim 17. Silbersee-Triathlon am So. d. 25.07.10 in Stuhr, wo er auf der klassischen Volksdistanz (0,5 / 20 / 5) startete, gar nicht so einfach, mit seinem nostalgischen, rot-weißen Rennrad Marke „wo hast Du das denn gefunden“ gegen die windschnittigen Carbon-Leichträder mit ebensolchen Fahrern darauf anzukämpfen.
[inspic=3133,left,fullscreen,260]Außerdem ist ja bekannt, dass Seeleute nicht die allerbesten Schwimmer sind, dafür aber umso schneller laufen können. Insgesamt gesehen, hat der Seaportcityrunner dennoch ein beachtliches Ergebnis erzielt. Es war nicht sein erster und wird sicher nicht der letzter Ausflug zum Triathlon gewesen sein.

Fantastisches Wetter am Sonntag mittag. Der See glitzerte silbern. Da musste er jetzt rein. Ohne „Neo“, wie die Neoprenanzüge kurz genannt werden, sondern nur mit Badehose, Schwimmbrille und weißer Bademütze bekleidet. Das Wasser war schön warm, so um 24 Grad, eine U-förmige Schwimmstrecke von 500 Metern Länge lag vor ihm. Als Brustschwimmer „mehr unter als über Wasser“ tat er sich schwer gegenüber den „Kraulern“, außerdem gab’s reichlich „Knüffe und Püffe“, weil jeder aus der ersten Gruppe, schnell vorankommen wollte. Nach knapp 15 Min. stolperte er aus dem Wasser.

Beim ersten Wechsel gingen einige Minuten verloren, weil er sich umkleiden und die Laufschuhe anziehen musste, im Gegensatz zu denen, die den Einteiler anbehalten und nur in die Klickschuhe schlüpfen mussten. Den obligatorischen Helm nicht zu vergessen. Da half es auch nichts, dass seine Frau hinter dem Zaun dauernd rief, er solle sich doch beeilen.

Auf der Radstrecke lief alles gut, mit dem roten Stahlrad, das so „um die 40 Jahre alt sein müsste“ war er flott unterwegs. Die jungen Kerle auf den Carbonrädern mit den strömungsoptimierten Helmen, gerade mal halb so alt wie er, flogen natürlich vorbei. Glatte, asphaltierte Landstraße mit zwei sanften Steigungen, Wendepunkt nach 10 km. Es gab einige gefährliche Crash-Situationen, weil Autofahrer nicht warten konnten, sondern einfach die Straße überquerten. 47:01 Min. brauchte er für die 20 km incl. 1. Wechsel.

Nach dem 2. Wechsel ging’s auf die Laufstrecke aus staubigen Schotter- und Asphaltwegen, einer 2,5 km Runde um den See mit anschließender Pendelstrecke, die zweimal zu durchlaufen war. Die 5 km lief er in 26:09 Min. und schob sich damit in seiner Altersklasse 3 Plätze nach vorn. Nach 1:27:57 Stden. kam er ins Ziel. Statt Finisher-Medaille gab es für jeden einen kleinen, gravierten Becher zu Erinnerung.

„Die Veranstaltung war echt profimässig organisiert und alle waren sehr freundlich“, sagt der Seaportcityrunner. Weshalb er das macht? „Der Reiz, sich selbst zu testen! Einfach mal versucht, es ist abwechslungsreich!“

Der Silbersee liegt direkt an der A1 zwischen Brinkum und Groß-Mackenstedt. Infos: http://www.silbersee-triathlon.de/
(Matthias Lindner, 12.08.10)

SNr.Name, VornamePl.M (Ges.)(Pl./AK)Zeit/n.Strecke
138seaportcityrunner aka Hagedorn, Günther(171/198)(8. M60)1:27:570,5/20/5

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