Schneller ohne Cap

[inspic=3203,left,fullscreen,696]Weitere Bilder hier!
Man denkt gar nicht, dass eine Baseballmütze so bremsen kann. 2008 lief Christoph Freudenfeld den Bremen-Marathon in einer Zeit von 3:02:37 Stden. In diesem Jahr hatte er sich „realistisch zwischen 2:58 und 3:10 Std.“ vorgenommen. Aber – jetzt kommt das Entscheidende – „Ohne Baseballmütze wegen des Windes“ wollte er laufen und meinte „Mal sehen wie es läuft“.
Und wie ist es gelaufen? Super! Neue pers. Bestzeit 2:50:29 Stden.! 18. von 893 Finishern. Was willst Du mehr Christoph, lass einfach mal die Kappe weg!

Hier sein pers. Resume vom 6. swb-Marathon in Bremen am 19.09.10:
Zuerst das Positive: Die Verlagerung von Start und Ziel in die Innenstadt war sehr gut. Das trägt sehr zu einer guten Atmosphäre bei. Verpflegung, Zieleinlauf, Dusche war alles in Ordnung. Es war sicher auch nicht einfach, alles über Nacht aufzubauen.
Lauftechnisch bin ich hoch zufrieden. Temperaturen waren in Ordnung (na gut: 3-4 Grad wärmer wäre auch nicht schlecht gewesen). Der Wind hat Kraft gekostet, gerade in der Speicherstadt und am Deich. Wenn man so weit vorne läuft, ist man immer allein. Kein Windschatten, keine Orientierung. Ich hatte mir das Rennen gut eingeteilt.
Wollte bis zum Halbmarathon einen Schnitt von 04:00 laufen. Ging sogar besser. Die ersten 10 km in 38:44 Min und Halbmarathon in 1:22:50 Std. Ich wusste hinten raus wirds schwierig. Teilweise musste ich mit 04:10 und 04:20 Zeiten leben. Zwischen 26 und 30 und ab km 38 wurde es hart. Da fehlten dann die Zuschauer.
Trotzdem unter 3 Stunden, persönliche Bestzeit. Rundum glücklich.
Kritik: Es war immerhin, trotz Verlagerung, die SECHSTE Auflage. Deshalb verstehe ich nicht, warum es so wenig Toiletten gab (nur ein Container je Frauen und Männer). Keine Dixies (stört das die Rathausatmosphäre?). Nur zwei Massagetische (bisher mindestens 20). Und die Beutelausgabe war katastrophal. Meinen Beutel haben die erst gar nicht gefunden. Habe 4 Minuten gewartet, obwohl kaum was los war. Und als die großen Massen kamen, hat es ewig gedauert. Man ist kalt, steht im Freien. Nicht gerade erfreulich. Und die Beutel werden immer kleiner. Vor zwei Jahren war er noch 1/4 größer. Es passt kaum was rein. Und meiner ist auch gleich aufgerissen.
Wenn man sich in den nächsten Jahren noch mehr Teilnehmer wünscht, war das keine Werbung.
Zum Schluss: Die Organisation, dass die Masse der Marathon- und Hlabmarathonläufer zugleich einläuft, fand ich klasse. So ist richtig was los: Auf der Strecke und an der Bande. Gruß, Christoph (21.09.10)

Comments are closed.